Artikel aus der Rubrik „Aktuell“ | | 10.12.2021 | ±4 Minuten Lesezeit

In Myanmar gibt es zahlreiche Nationalparks, Wildschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete, in denen Touristen Asiatische Elefanten, Tiger und Krokodile sowie interessante Pflanzen und sogar einen Vulkan bewundern können. Auch die Aussicht und die Berge sind außergewöhnlich schön. In diesem Artikel werden die fünf schönsten Nationalparks in Myanmar vorgestellt und Sie erfahren, wie Sie ein Visum Myanmar beantragen können.

Bereiten Sie sich gut auf Ihre Reise vor

Damit Sie Ihre Reise in Myanmar optimal genießen können, ist es wichtig, dass Sie gut vorbereitet sind. Es ist empfehlenswert, die Nationalparks während der Trockenzeit zu besuchen, wenn es in Myanmar weniger regnet. Während der Regenzeit ist die Natur jedoch besonders grün. Es gibt auch einige Feste, die jährlich während der Trockenzeit stattfinden und die Sie interessieren könnten. Im Allgemeinen wird empfohlen, Myanmar zwischen Oktober und Februar, genau in der Winterzeit, zu besuchen. Machen Sie sich aber keine Sorgen, denn mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad ist es immer noch warm.

Da Sie sich während Ihres Besuchs in den Parks viel im Freien aufhalten werden, sollten Sie sich aktiv vor Mückenstichen schützen, indem Sie bedeckende Kleidung tragen, DEET verwenden und eventuell Malariatabletten einnehmen.

Es ist außerdem wichtig, dass Reisende ihr Visum Myanmar rechtzeitig beantragen. Dies kann ganz einfach online über dieses Formular gemacht werden und kostet 74,95 € pro Person. Das Touristenvisum hat eine Gültigkeit von 90 Tagen. Während dieses Zeitraums dürfen Reisende einmal nach Myanmar reisen. Der Aufenthalt ist auf 28 Tage begrenzt. Selbst wenn Sie am 90. Tag nach Erteilung des Visums nach Myanmar reisen, dürfen Sie sich 28 Tage im Land aufhalten. Sie können an einem anderen Tag einreisen als dem, den Sie auf dem Anmeldeformular angegeben haben, sofern dieser innerhalb des Gültigkeitszeitraums liegt. Wenn Sie Myanmar zwischenzeitlich verlassen, müssen Sie ein neues Visum beantragen.

Wenn Sie alle Vorbereitungen getroffen haben, steht Ihnen nichts mehr im Wege, die Nationalparks Myanmars zu entdecken.

1: Mount Popa-Nationalpark

Dieser Nationalpark hat viel zu bieten. Der Mount Popa selbst ist ein 1518 Meter hoher Stratovulkan, aber in der Nähe befindet sich der Taung Kalat, ein heiliger Berg für die Burmesen, auf dem ein Tempel steht. Dieser Berg wird in Myanmar auch Olymp genannt, weil man glaubt, dass dort die Geister (‘nats’) vereint sind. Im Dezember wird das Popa-Nat-Festival zu Ehren der ‘nats’ gefeiert; ein Festival, das Sie besuchen können. Sie können den Berg Popa besteigen, um eine spektakuläre Aussicht auf die verschiedenen Pflanzen und das Tal zu genießen. Außerdem können Sie den goldenen Tempel auf Taung Kalat besuchen, wo Sie einen Blick auf den Berg Popa haben.

Mount PopaDer goldene Tempel auf Taung Kalat

2: Meeresnationalpark Insel Lampi

Dieser Nationalpark befindet sich auf der Insel Lampi und gehört zum Weltnaturerbe. Das Ziel des Parks ist der Schutz der Korallenriffe, der Meerestiere und der verschiedenen Vogelarten, die dort leben. Der höchste Punkt liegt 455 Meter über dem Meeresspiegel. Sie können die Insel Lampi mit dem Flugzeug oder mit dem Boot erreichen und es wird empfohlen, eine Führung zu buchen, um die Insel in vollen Zügen zu genießen. Sie können im Dschungel wandern, schnorcheln, Kanu fahren und die wunderschöne Natur genießen.

3: Nat Ma Taung-Nationalpark (Mount Victoria)

Der Mount Victoria ist mit 3070 Metern über dem Meeresspiegel der dritthöchste Berg Myanmars und liegt im Nat Ma Taung-Nationalpark. Sie können den Mount Victoria vom Dorf Kanpetlet aus besteigen. Der Auf- und Abstieg dauert insgesamt etwa 5 Stunden. Im Nationalpark können Sie auch längere Wanderungen unternehmen, einzigartige Vogelarten beobachten und bei einem Besuch der zahlreichen Dörfer die lokale Kultur kennenlernen.

4: Alaungdaw-Kathapa-Nationalpark

Er ist der größte und älteste Nationalpark Myanmars und es gibt hier große Populationen wilder Asiatischer Elefanten und andere seltene Tierarten wie Leoparden, Malaienbären, Rieseneichhörnchen und verschiedene Vogel- und Affenarten. Dieser Park gehört ebenfalls zum Weltkulturerbe. Sie können auf Elefanten reiten, wandern, den Alaungdaw-Kathapa-Tempel besuchen und die Flora und Fauna bewundern.

5: Hlawga-Nationalpark

Dieser letzte Park liegt etwa 35 Kilometer von der größten Stadt Myanmars, Rangun, entfernt, sodass sich ein Besuch leicht mit einem Aufenthalt in dieser schönen Stadt verbinden lässt. In diesem Nationalpark gibt es ein Tierschutzgebiet und einen Mini-Zoo. Hier können Sie Tiere beobachten, die in Europa nicht vorkommen, wie Tiger und Krokodile. Sie können auch eine Safari buchen und auf Elefanten reiten. Man kann sich hier entspannen, aber auch spazieren gehen oder sogar zelten.

Für echte Natur- und Tierliebhaber lohnt sich ein Besuch dieser Nationalparks auf jeden Fall und oft handelt es sich um gut erhaltene Schätze, die nur wenigen Touristen bekannt sind. Vergessen Sie nicht Ihr Visum Myanmar zu beantragen, wenn Sie einen oder mehrere dieser Nationalparks besuchen möchten.