Artikel aus der Rubrik "Aktuelles" | | 28.02.2019 | ±1 Minute Lesezeit

Seit dem 27. Januar 2018 dürfen Bürger aus sieben islamischen Ländern mit sofortiger Wirkung nicht mehr in die USA einreisen. Das Einreiseverbot gilt für Menschen aus Syrien, dem Irak, dem Iran, Libyen, Somalia und Jemen, für die alle neuen Visumanträge für die USA für 90 Tage blockiert wurden. Ein ähnliches Verbot von vier Monaten Dauer gilt auch für Flüchtlinge. Das Einreiseverbot gilt jedoch nicht für Personen mit doppelter Staatsbürgerschaft.

ESTA und die “Green Card

Das Verbot ist auch dann in Kraft, wenn bereits ein genehmigtes ESTA USA vorliegt (zur Erläuterung der ESTA). Das heißt, dass Staatsbürger dieser Länder derzeit nicht in die USA einreisen können. Auch Personen mit einer sogenannten "Green Card" oder einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis kommen vorübergehend nicht mehr ins Land.

Donald Trump

Der neue Präsident von Amerika, Donald Trump, hat dafür gesorgt, dass diese Personengruppen in den USA nicht mehr willkommen sind. Trump betont, dass das Reiseverbot nicht speziell auf Muslime abzielt. Mit diesem Verbot erklärt er, er könne so dafür sorgen, dass US-Amerikaner besser vor Terroranschlägen geschützt wären.

Weltweite Bestürzung

Weltweit führte dies zu viel Chaos und Bestürzung. Das Einreiseverbot wurde von westlichen Verbündeten und islamischen Ländern heftig kritisiert. Kanada reagierte nicht mit einem Stopp der davor bereits eingestezten Flüchtlingsaufnahme: "Für die, die vor Verfolgung, Terror und Krieg fliehen, wird Kanada weiter offenstehen, ungeachtet Ihres Glaubens. Vielfalt ist unsere Stärke. Willkommen in Kanada".

Auswirkung

Aufgrund des Einreiseverbots konnten manche KLM-Fluggäste ihre Flüge nach Amerika nicht antreten, da Fluggesellschaften Bußgelder auferlegt werden können, wenn sich unter den Fluggästen vom Einreiseverbot betroffene Menschen befinden. Tatsache ist, dass dieses Einreiseverbot einen negativen Einfluss auf viele Menschen und Organisationen auf der ganzen Welt hat.