Artikel aus der Rubrik „Aktuell" | | 22.10.2020 | ±4 Minuten Lesezeit

Tansania ist mit seinen vielen Naturschutzgebieten und Reservaten das ideale Reiseziel für eine Safari. Das Spotten der Big Five oder das Beobachten der Wanderungen von Millionen von grasenden Wildtieren in der Savanne sind unvergessliche Erlebnisse. Für eine Reise nach Tansania ist ein Visum erforderlich, das Sie einfach online beantragen.

Vorbereitungen für eine Safari-Reise nach Tansania

Für eine optimale Safari-Reise sollten Sie einige Vorbereitungen treffen. Obwohl die Temperaturen in Tansania manchmal etwa 30° Celsius erreichen, kann es während einer Safari trotzdem kalt sein. Da die Tiere mitten am Tag am wenigsten aktiv sind, finden viele Safari-Ausflüge früh morgens statt. Nehmen Sie daher warme Kleidung in unauffälligen Farben mit; grelle Farben können die Tiere abschrecken. Darüber hinaus sollten Sie ein gutes Fernglas und/oder eine Kamera mit leistungsfähigem Zoomobjektiv mitbringen. So sehen Sie mehr und können sich die Tiere nach der Heimreise zuhause nochmals ansehen. Denken Sie außerdem an Sonnenschutzcreme und ein insektenabwehrendes Mittel wie Autan.

Vergessen Sie das Visum Tansania nicht

Sie sollten nicht nur angemessene Kleidung und Ausrüstung einpacken, sondern vor der Abreise auch ein Visum Tansania beantragen. Das elektronische Visum ist für Touristen geeignet und kann daher auch für Safarireisen verwendet werden. Anträge reichen Sie einfach online mit einem digitalen Formular ein. Mit einem E-Visum kann man bis zu 30 Tage in Tansania bleiben. Das ist im Normalfall genug Zeit für mehrere Safariausflüge oder eine Rundreise durch das Land. In der Regel dauert es etwa einen Monat, bis das Visum erteilt wird. Stellen Sie Ihren Antrag daher rechtzeitig vor der Abreise! Nachdem der Antrag genehmigt wurde, wird das Visum per E-Mail versendet. Reisende müssen das Visum nur mehr ausdrucken und zusammen mit dem Reisepass auf die Reise mitnehmen.

Die Serengeti und das Ngorongoro-Schutzgebiet

In Tansania gibt es mehrere typische Safari-gebiete, wie die berühmten Nationalparks Serengeti und Ngorongoro-Krater, es gibt aber auch viele weniger bekannte Reservate, die einen Besuch wert sind. Das Wort Serengeti ist aus der Massai-Sprache abgeleitet und bedeutet in dieser “das endlose Land” oder "endlose Ebene". Das ist ein passender Name für das Savannen-Gebiet, denn wenn man da steht, sieht man ringsum nur Ebene und Savanne, soweit das Auge reicht. Die Serengeti ist einer der berühmtesten Nationalparks der Welt und wird von Touristen unter anderem wegen der ausgedehnten Wanderbewegungen von Tieren geliebt, bei denen Millionen von Gnus, Zebras, Afrikanische Büffel, Antilopen und Gazellen durch die Savanne ziehen. Außer diesen Pflanzenfressern sind die Raubtiere Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen in großer Zahl im Park vertreten.

Ein zweiter Höhepunkt in diesem Gebiet ist der Ngorongoro-Krater, der durch einen in sich zusammengebrochenen Vulkanberg entstanden ist. Wegen der unterschiedlichen Höhenlagen zeigen sich in dem Gebiet abwechslungsreiche Landschaften, von Bergwäldern bis hin zu ausgedehnten Savannen. Der Krater hat die höchste Konzentration von Säugetieren in ganz Afrika; etwa 25.000 Tiere leben dort, unter anderem Nashörner, Löwen, Gnus, Gazellen, Antilopen und Leoparden. Es ist einer der wenigen Orte in Tansania, an denen man ein Nashorn sehen kann, das in diesem Gebiet übrigens vom Aussterben bedroht ist, und einer der besten Orte, um Löwen zu spotten. Die großen Tierwanderungen der Serengeti führen auch durch den Ngorongoro-Krater.

Unbekannte Nationalparks und Reservate

Obwohl die Serengeti und der Ngorongoro-Krater beinahe ein Pflichtbesuch für Reisende sind, die in Tansania auf Safari gehen, lohnt es sich, auch andere, weniger touristische Nationalparks und Reservate zu besuchen, wie zum Beispiel das Selous Wildreservat südlich von Dar es Salaam. Selous ist eines der größten Wildreservate der Welt (es bedeckt mehr als 5% der Fläche Tansanias), aber es ist noch nicht vom Massentourismus überspült. Elefanten, Wildhunde, Flusspferde, Krokodile und eine Vielzahl von Vogelarten finden in diesem Reservat ihre Heimat. Außer Jeepsafaris können Sie im Reservat auch Wandersafaris erleben.

Sehr empfehlenswert ist außerdem der Tarangire-Nationalpark, der Park mit den meisten Elefanten der Welt. Der Park verdankt seinen Namen dem Fluss Tarangire, der ihn durchfließt. Tarangire ist viel weniger bekannt als die Serengeti und der Ngorongoro-Krater, ist aber wegen der vielen Tiere und der beeindruckenden Baobab-Bäume, die dort vorkommen und auch Affenbrotbäume genannt werden, auf jeden Fall einen Besuch wert.

Gute Vorbereitung hilft Ihnen, aus den vielen Wildreservaten und Nationalparks, die Tansanias zu bieten hat, genau die Safari oder Safaris zusammen zu stellen, die Sie machen möchten und nicht in Zeitstress zu kommen. Da die Bearbeitung von Visumanträgen für Tansania in der Regel vier Wochen dauert, empfiehlt es sich, auch den Visumantrag bereits Wochen vor der Abreise einzureichen.