Auf dieser Seite lesen Sie allgemeine und praktische Informationen über Vietnam, z. B. die Währung, die Zeitverschiebung, Leitungswasser und das Klima.

Vietnam ist ein Urlaubsziel, das immer mehr besucht wird. Das Land ist seit langem bei abenteuerlustigen Backpackern sehr beliebt bei abenteuerlustigen Backpackern, wird aber zunehmend von einem breiteren Publikum besucht. Sie erkennen wahrscheinlich sofort die mysteriösen Bilder der Ha Long Bay im Nebel und der Reisterrassen in Sapa. Zusätzlich zu den schönen Aussichten hat Vietnam eine reiche Geschichte, von der Sie heutzutage noch viel sehen und entdecken können. Alleine die Kaiserstadt Hué fesselt viele Touristen für mehrere Tage.

Schwellenland
Die vietnamesische Wirtschaft wächst. Das kommunistische Land hat nur eine einzige politische Partei, die das Land jedoch tatkräftig regiert. Wie auch in anderen kommunistischen Ländern hat das Vor- und Nachteile. Der Vorteil einer lange regierenden Partei ist die konsequent betriebene langfristige Politik. Das scheint Erfolg zu haben; der Export von Waren und Dienstleistungen wächst seit Jahren im zweistelligen Bereich und die Wirtschaft floriert. Nach einer Reihe von Reformen im Bereich der Einfuhrzölle und -kontingente wurde Vietnam vor zehn Jahren daan auch in die Welthandelsorganisation aufgenommen. Ein Nachteil der aktuellen Situation ist das anhaltende Problem von Korruption und ineffizienten staatlichen Unternehmen.


Zahlen und Fakten

SpracheVietnamesisch
Einwohnerzahl97 Millionen
HauptstadtHanoi
WährungDong (VND)
Zeitverschiebung6 Stunden (Winter) oder 5 Stunden (Sommer)
Flugzeit14 Stunden
Strom220 oder 110 Volt (anders als in Deutschland/Österreich)
SteckerTyp A, C und D (Stecker-Adapter benötigt)
LeitungswasserKein Trinkwasser
VisumVisumpflicht für Deutsche, die länger als 15 Tage bleiben und alle Österreicher/-innen ungeachtet der Aufenthaltsdauer

Karte

Vietnam ist wegen seiner typischen Form leicht auf der Karte zu erkennen. Das Land ist schmal, aber lang und hat daher eine enorm lange Küstenlinie. Die bekannteste Stadt ist Ho Chi Minh-Stadt, früher Saigon genannt. Ho Chi Minh-Stadt liegt im Süden von Vietnam, ist aber nicht die Hauptstadt des Landes. Die Hauptstadt von Vietnam ist Hanoi, eine Stadt im Norden. Vietnam grenzt an China, Laos und Kambodscha. Trotz der relativ kurzen Grenze mit China, teilt Vietnam einen großen Teil seiner Geschichte und Kultur mit seinem nördlichen Nachbarn.


Sehenswürdigkeiten

Die bekanntesten Touristenattraktionen in Vietnam sind Ha Long Bay, Hoi An und Sapa. Das Land hat aber viel mehr zu bieten. Unten stehend beschreiben wir einige Orte, die Sie während Ihres Urlaubs in Vietnam nicht links liegen lassen sollten.

Urlaub im Norden von Vietnam
Viele Urlauber beginnen Ihre Reise in Hanoi, die Hauptstadt. Diese schnell wachsende Stadt hat ungefähr acht Millionen Einwohner. Die Stadt bietet daher einen Einblick in das Leben vieler Vietnamesen. Hanoi ist eine abwechslungsreiche Stadt mit unterschiedlichen architektonischen Stilen. Sie finden sowohl Kathedralen in der europäischen Architektur, Tempel im chinesischen Stil und Gebäude in einem typisch kommunistischen Baustil, wie wir sie aus der ehemaligen Sowjetunion oder dem ehemaligen Ostblock kennen. Wenn Sie sich die Karte von Vietnam ansehen, werden Sie feststellen, dass Hanoi ein optimaler Ausgangspunkt für einen Ausflug zu den Reisterrassen von Sapa und den Felsformationen aus Kalkstein in der Ha Long Bay ist.

Sehenswürdigkeiten im mittleren Teil Vietnams
Viele Touristen reisen vom Norden nach Süden und kommen an den fünf meistbesuchten Orten in Zentralvietnam vorbei. Der erste Ort auf der Route ist Phong Nha Ke Bang, ein Nationalpark mit phänomenalen Aussichten und viele Aktivitäten für abenteuerlustige Urlauber/-innen, z. B. eine Mountainbike-Tour, Höhlenwanderungen, Ziplining (Seilrutschen), vieles ist möglich. Falls Sie mehr Interesse in die Kultur und Geschichte Vietnams haben, ist es möglicherweise besser, stattdessen nach Hué zu reisen. Diese ehemalige, kaiserliche Hauptstadt ist vor allem wegen ihrer prächtigen Zitadelle ein beliebtes Ziel. Obwohl die Zitadelle noch nicht so alt ist (etwa 200 Jahre) scheint sie aus einer anderen Welt zu kommen. Von Hué aus ist es nicht mehr weit zum südlicheren Da Nang. Da Nang ist ein Musterbeispiel einer wachsenden Touristenindustrie. Innerhalb von einigen Jahrzehnten hat sich das Fischerdorf am Meer zu einer riesigen Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohnern entwickelt. Außer moderner Architektur finden Sie hier auch Luxusresorts. Etwa 20 Kilometer südlich von Da Nang liegt Hoi An, eine kleine, traditionelle Stadt, die aufgrund seiner einzigartigen Kombination von Architektur, Geschichte und einem schönen Strand zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Wenn Sie den Strand mögen, können Sie auch noch weiter Richtung Süden reisen: Quy Nhon ist ein noch relativ unentdecktes Strandparadies.

Highlights im Süden von Vietnam
Sollten Sie genug Fischerdörfer gesehen haben, können Sie Ihre Reise mit einem Besuch an Ho Chi Minh-Stadt abrunden. Diese Metropole zeigt einmal mehr, dass das Land international wichtig ist. Trotz der vielen Wolkenkratzer herrscht hier aber immer noch die ursprüngliche vietnamesische Atmosphäre. Vergessen Sie nicht, die regionale Küche zu probieren, entweder in einer der vielen Straßenbuden oder in den teuersten Restaurants. Von Ho Chi Minh-Stadt aus können Sie Ausflüge nach Mui Ne (Luxusresorts und gemütliche Hostels), Dalat (Natur- und Sport), Nha Trang (Strände, Partys und alte Gebäude), Doc Let (weiße Palmenstrände) und Cam Ranh (noch mehr weiße Strände) machen.


Klima und die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit angesichts des Klimas in Vietnam ist nicht einfach zu bestimmen. Sie hängt von Ihren Wünschen und den Regionen, die Sie besuchen, ab. Da das Land so lang ist, weicht das Klima im Norden stark vom Klima im Süden ab. Es ist daher empfehlenswert den Moment, an dem die Reise stattfindet und die zu besuchenden Orten aufeinander abzustimmen. Vor allem die Vermeidung der Regenzeit kann Ihnen viele Unannehmlichkeiten ersparen.

Klima im Norden
Der Norden Vietnams hat ein wärmeres Klima als dem Süden. Vor allem in Juli und August können sehr hohe Temperaturen auftreten. In diesen zwei Monaten findet auch die Regenzeit statt. Der Sommer ist daher nicht die beste Zeit, im Norden des Landes zu reisen. Von November bis März haben Sie die geringste Niederschlagswahrscheinlichkeit, aber das sind auch die Monate mit etwas niedrigeren Temperaturen. Die meisten Reisenden sind der Meinung, dass Oktober bis April die besten Reisemonate sind. Beachten Sie aber, dass es im Winter (vor allem im Januar und Februar) in den Bergen von Sapa sehr kalt ist, wenn Sie diese besteigen möchten.

Klima im mittleren Teil
Die Regenzeit in Zentralvietnam findet nicht gleichzeitig mit der Regenzeit im Norden des Landes statt. Im mittleren Teil des Landes regnet es vor allem von September bis Dezember viel. Zusätzlich zum Regen hat der zentrale Teil des Landes auch mit Hurrikanen zu kämpfen. Diese kommen vor allem vom August bis November vor. Am besten reisen Sie daher in den übrigen Monaten, und dann vor allem zwischen Februar und Juli. Die Temperatur beträgt dann tagsüber ungefähr 25 bis 34 ℃ und es regnet relativ wenig.

Klima in Süden Vietnams
Von Mai bis Oktober regnet es im Süden des Landes viel. Im Vergleich mit dem zentralen und nördlichen Teil des Landes, ist die Niederschlagsmenge in der Regenzeit im Süden nicht so groß. Allerdings fällt zwischen Mai und Oktober doch noch viel Regen. Die Temperatur schwankt nicht sehr stark und hat daher keinen Einfluss auf die beste Reisezeit. Wir empfehlen Ihnen daher, den südlichen Teil Vietnams, wenn möglich, zwischen Dezember und April zu besuchen, da das die trockensten Monate sind.

Natur in VietnamDie schöne Natur in Vietnam: ein bekannter Anblick sind die typischen Bergformationen


Währung

Die Landeswährung in Vietnam ist der Dong. Ein Euro ist ungefähr siebenundzwanzigtausend Dong wert. Wegen dieser großen Anzahl Dong in Euros werden Cent (xu) und Zehncentstücke (hao) nicht mehr verwendet. Der günstigste Weg, in Vietnam zu zahlen, ist nicht zu häufig mit Ihrer Debitkarte (Bankkarte mit Maestro- oder V-Pay-Symbol) Bargeld abzuheben, denn die meisten Banken berechnen für jede Transaktion eine Gebühr (oder einen Prozentsatz). Wenn Sie nur gelegentlich Bargeld abheben, begrenzen Sie die Anzahl Transaktionen und sparen somit Kosten. Normalerweise ist es günstiger, mit einer Debitkarte als mit einer Kreditkarte Bargeld abzuheben. Dennoch ist es empfehlenswert, zur Sicherheit auch eine Kreditkarte mitzunehmen. Denken Sie außerdem daran, bei Ihrer Bank anzugeben, dass Sie Ihre Bankkarte außerhalb der Europäischen Union nutzen wollen. Sonst kann es vorkommen, dass Ihre Bankkarte gesperrt ist, um betrügerische Zahlungen zu verhindern.


Zeitverschiebung

Vietnam gehört zur Zeitzone UTC +7. Das bedeutet, dass es in Vietnam sechs Stunden später ist als in Deutschland und Österreich. Das gilt nicht während der Sommerzeit, denn Vietnam hat keine Sommerzeit. Im Sommer beträgt der Zeitunterschied daher nur fünf Stunden.


Visum Vietnam beantragen

Für die Einreise nach Vietnam ist manchmal ein Visum Vietnam benötigt. Deutsche Staatsangehörige dürfen sich 15 Tage ohne Visum in Vietnam aufhalten. Das gilt jedoch nicht für Österreicher/-innen und Schweizer/-innen. Das E-Visum für Vietnam, das Sie einfach online beantragen, ist 30 Tage gültig.
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Fluss in VietnamMäandernder Fluss in Vietnam


Sicherheit in Vietnam

Die aktuellen Sicherheitshinweise und Reisewarnungen für Vietnam finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts (Deutschland) und des BMEIA (Österreich).