Die kanadischen Ausländerbehörden beabsichtigen, das Antragsverfahren für die eTA Kanada weiter zu digitalisieren. Eine mögliche Änderung besteht darin, dass die Passdaten über einen Scan des Reisepasses automatisch in das Antragsformular eingetragen werden. Eine weitere Option wäre die Einführung einer speziellen App für die Beantragung.
Die eTA-Reisegenehmigung für Kanada
Die eTA ist eine Reisegenehmigung, mit der Reisende für einen Urlaub, eine Geschäftsreise oder einen Transit nach Kanada reisen können. Europäische Reisende, darunter Deutsche, Österreicher/-innen und Schweizer/-innen, kommen für die eTA Kanada infrage. Auf VisumAntrag.de stellen Sie den Antrag einfach auf Deutsch und Sie erhalten jederzeit freundliche Unterstützung, wenn Sie Fragen haben. Nachdem Sie den Antrag eingereicht haben, wird die eTA in der Regel innerhalb von 3 Tagen erteilt. Wenn Sie die eTA dringend benötigen, können Sie einen Eilantrag stellen. Eilanträge werden im Durchschnitt innerhalb von 45 Minuten genehmigt. Nach der Genehmigung ist die eTA höchstens 5 Jahre für mehrere Reisen gültig. Hier erfahren Sie mehr über die Gültigkeitsdauer und die Einreisebestimmungen.
Digitalisierung des Antragsverfahrens
Derzeit besteht die Beantragung einer eTA lediglich aus dem Ausfüllen eines Antragsformulars. Reisende brauchen keine Dokumente, wie ein Foto des Reisepasses oder ein Selfie, einzureichen. Die Angaben werden manuell von Reisenden eingetragen. Die Beantragung einer eTA Kanada ist deshalb im Vergleich zu den Reisegenehmigungen anderer Länder sehr einfach. Ein Nachteil ist jedoch, dass bei der manuellen Eingabe der Passdaten Tippfehler gemacht werden können.
Wenn die Daten in der eTA nicht genau mit den Passdaten übereinstimmen, darf man nicht für den Flug nach Kanada einchecken. Das führt oft zu unangenehmen Situationen für Reisende. Eine automatische Datenerkennung würde dieses Problem verringern. Außerdem könnte der Reisepass des/der Antragstellenden dann bereits während des Antragsverfahrens überprüft werden.
Mögliche Änderungen im Antragsverfahren
Eine mögliche Änderung, die besprochen wird, ist die Einführung eines zusätzlichen Schritts im Antragsverfahren, bei dem die Daten durch automatische Texterkennung aus dem Pass übernommen werden.
Eine weitere Option wäre die Einführung einer speziellen App für die Beantragung der eTA. Dabei könnten die Passdaten ebenfalls durch automatische Texterkennung oder NFC-Technologie (Nahfeldkommunikation) gelesen werden. Manche Länder stellen jedoch Reisepässe ohne NFC-Chip aus. Für Reisende aus diesen Ländern müsste ein gesondertes Verfahren geschaffen werden.
Mögliche Folgen für Reisende
Die kanadischen Ausländerbehörden betonen, dass das eTA-System mit den vorgeschlagenen Änderungen besser und zuverlässiger mit personenbezogenen Daten umgehen wird. Die zusätzlichen Schritte im Antragsverfahren könnten jedoch zu einer Preiserhöhung der eTA führen. Außerdem könnte das Antragsverfahren für Reisende komplizierter werden. Ob und wann das Antragsverfahren geändert wird, ist noch unbekannt.