Artikel aus der Rubrik "Aktuelles" | | 25.04.2019 | ±3 Minuten Lesezeit

Ab dem 31. Juli müssen Deutsche keinen Fingerabdruck abgeben, wenn sie per eTA nach Kanada reisen. Eine eTA ist eine Reisegenehmigung und ist Teil der neuen Bestimmungen für die Einreise nach Kanada. Die neuen Regeln sind bereits am 31. Juli in Kraft getreten und gelten für europäische Reisende, Reisende aus dem Nahen Osten und Reisende aus Afrika.

Biometrische Daten

Biometrische Daten sind Daten wie Fingerabdrücke und Fotos. Diese Daten werden zur Identifizierung von Personen verwendet. Die Verwendung biometrischer Daten gilt jetzt auch für Asien, den asiatisch-pazifischen Raum und Amerika. Reisende, die von der Visumpflicht befreit sind, müssen lediglich eine eTA beantragen, um nach Kanada reisen zu dürfen.

Keinen Fingerabdruck abgeben

Gemäß der neuen Richtlinie müssen Reisende aus beispielsweise Deutschland keinen Fingerabdruck oder andere biometrische Daten abgeben, da sie von der Beantragung eines Visums befreit sind. Sie müssen lediglich eine eTA beantragen. Eine eTA ist eine digitale Reisegenehmigung für die Einreise nach Kanada, für die keine biometrischen Daten erforderlich sind.

Den kanadischen Behörden zufolge erleichtert dies den Besuch für Reisende mit geringem Risiko (einschließlich Europäern). Sie finden eine Liste der entsprechenden Länder im eTA-Formular.

Warum werden biometrische Daten erhoben?

Biometrische Daten werden in Kanada in verschiedenen Phasen erhoben: sowohl bei der Beantragung als auch bei der Einreise. Dank dieser Daten können Visumbeamte Antragsteller daraufhin überprüfen, ob bekannterweise extremistische Ansichten bestehen und solchen Personen die Einreise verweigern. Die biometrischen Daten eines Reisenden können auch verwendet werden, um dessen Identität bei der Einreise festzustellen.

Mit einer eTA nach Kanada reisen

Jeder, der die deutsche oder österreichische Staatsangehörigkeit besitzt und 2018 oder 2019 nach Kanada reisen möchte, muss im Voraus eine eTA beantragen. Dies ist eine obligatorische Reisegenehmigung für Urlaub, Geschäftsreisen, Familienbesuche und Studium. Auch für einen Transit durch Kanada ist die Reisegenehmigung obligatorisch. Die einzige Ausnahme gilt für Inhaber eines kanadischen Passes oder Visums.

Eine eTA ist eine „elektronische Reisegenehmigung“ und kann mittels eines online Formulars beantragt werden. Dieses Formular wird von den Einwanderungsbehörden auf mögliche Sicherheitsrisiken geprüft. Wenn die Einwanderungsbehörden keine Sicherheitsbedenken haben, wird die eTA genehmigt. Die Genehmigung wird dann sofort mit der Fluggesellschaft und den Behörden an den Abflug- und Ankunftsflughäfen geteilt.

Da diese Erlaubnis geteilt wird, muss der Reisende grundsätzlich keine Bestätigung ausdrucken; jedoch kann dies nützlich sein. Die eTA gilt für fünf Jahre, es ist jedoch zu beachten, dass die Genehmigung gleichzeitig mit dem deutschen oder österreichischen Pass abläuft. Ein neuer Antrag ist dann erforderlich.

Eine eTA kann nur für Geschäftsreisen oder touristische Zwecke beantragt werden. Es kann sich hierbei auch um einen Familienbesuch, einen Transit, oder einen Studiengang handeln. Eine Geschäftsreise ist daher erlaubt, aber mit einer ETA dürfen Sie kein beschäftigungsverhältnis mit einem kanadischen Arbeitgeber eingehen. Diese obligatorische Reisegenehmigung kann auch auf dieser Website schnell angefordert werden. Dies ist rund um die Uhr möglich, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Kosten für die Beantragung einer eTA betragen 19,95 € pro Person.

Normalerweise wird ein Antrag innerhalb von 72 Stunden bearbeitet. Trotzdem ist es ratsam, einige Wochen vor Abflug einen Antrag zu stellen. Wer dringend eine eTA benötigt, kann dies auch auf dieser Website einreichen. Ein Eilantrag wird normalerweise innerhalb von 18 Minuten genehmigt. In Ausnahmefällen benötigt die kanadische Einwanderungsbehörde mehr Zeit, um den Antrag zu prüfen. Daher kann keine Garantie für die Lieferzeit übernommen werden.