Artikel aus der Rubrik „Aktuell“ | | 25.03.2022 | ±2 Minuten Lesezeit

Die Regierung Sri Lankas hat angekündigt, dass russische und ukrainische Touristen in Sri Lanka Ihr Visum kostenfrei verlängern können. Der Grund hierfür ist der Krieg in der Ukraine.

Kostenfreie Verlängerung schon länger in Planung

Der Entschluss ist keine Überraschung, denn bereits Anfang März gab es Gerüchte darüber, dass die Regierung Sri Lankas darüber nachdachte, kostenfreie Visumverlängerungen an Ukrainer und Russen anzubieten, die sich gegenwärtig im Land aufhalten. Wegen des Krieges in der Ukraine ist es für viele Reisende aus diesen Ländern so gut wie unmöglich, in Ihre Heimat zurückzukehren. Die Anzahl internationaler Flüge nach Russland oder in die Ukraine ist enorm gesunken und manche Fluggesellschaften fliegen aufgrund der Sicherheitsrisikos gar nicht mehr in die Länder. Hierdurch sind viele Reisende in Ihrem Urlaubsort gestrandet. Das ist auch in Sri Lanka der Fall. Ungefähr 25 % der internationalen Touristen in Sri Lanka kommt aus Russland oder der Ukraine. Der Regierungsentscheid hat Auswirkungen auf 11.463 Russen und fast 4000 Ukrainer, die sich derzeit in Sri Lanka aufhalten. Die Gültigkeit ihrer Visa wird kostenfrei mit 2 Monaten verlängert.

Samantha Power, Chefin des United States Agency for International Development in den USA, befürwortet den Entschluss Sri Lankas. Laut Power ist es wichtig, dass alle Länder sich solidarisch gegenüber der Ukraine aufstellen. Regierungen anderer Länder haben bereits ähnliche Entschlüsse gefasst. Ägypten teilte zuletzt beispielsweise auch mit, dass Ukrainer und Russen das Ablaufdatum Ihrer Visa vorübergehend überschreiten dürfen

Ukraine-Krieg belastet die Wirtschaft Sri Lankas

Der Entschluss der Regierung führt zu zusätzlichen Kosten für die leidende Staatskasse Sri Lankas. Die Wirtschaft Sri Lankas wurde vom Krieg in der Ukraine besonders hart getroffen. Das Land, dessen Wirtschaft zu einem großen Teil vom internationalen Tourismus abhängig ist, hatte sich noch nicht von den Folgen der Coronapandemie erholt, als der Krieg die Situation verschlechterte. Nicht nur Ukrainer und Russen stornieren ihren Urlaub, sondern auch Reisende aus West-Europa und den USA sind zurückhaltender in der Urlaubsplanung. Fast 15 % der sri-lankischen Bevölkerung arbeitet im Tourismus, das einen jährlichen Umsatz von ca. 5 Milliarden USD generiert, wobei bereits jetzt deutlich ist, dass die Einkünfte aus dem Tourismus dieses Jahr deutlich niedriger sein werden. Die Einkünfte aus u. a. Visa sind dramatisch gesunken.

Der Krieg in der Ukraine hat die Wirtschaft Sri Lankas hart getroffen. Es mangelt an Gas und Benzin, weshalb viele Einwohner des Inselstaates ihre Autos nicht verwenden können und mit Feuerholz kochen müssen. Die Elektrizität wird jeden Tag um 19:00 Uhr ausgeschaltet und der Vorrat an Medikamenten ist vielerorts aufgebraucht. Da der Export in die wichtigen Märkte Russlands und der Ukraine eingestürzt ist, hat die sri-lankische Währung, die Rupie, stark an Wert verloren. Das Land hat kaum Reserven, womit es die wirtschaftlichen Probleme selbst lösen könnte.

Nachbarland Indien probiert Sri Lanka mit der Lieferung von essenziellen Gütern zu helfen, aber es ist klar, dass Sri Lanka weitreichende, internationale Unterstützung benötigt, um die gegenwärtige Krise zu überstehen.

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