Artikel aus der Rubrik „Aktuell“ | | 16.01.2026 | ±3 Minuten Lesezeit

Die Bestimmungen für die Einreise nach Indien mit einem E-Visum wurden kürzlich gelockert. Das reguläre Touristenvisum ist länger gültig, sodass Reisende jetzt 4 Monate Zeit haben, nach Indien einzureisen. Außerdem wurde die Anzahl von Ankunftsorten, an denen Reisende einreisen dürfen, erweitert.

Gültigkeit Touristenvisum auf 120 Tage verlängert

Die indischen Behörden unterscheiden zwischen der Gültigkeitsdauer des Visums, die beginnt, sobald der Antrag genehmigt wird, und der erlaubten Aufenthaltsdauer, die bei der Einreise nach Indien beginnt. Bis vor Kurzem war das Visum für einen Aufenthalt von höchstens 30 Tagen auch 30 Tage gültig. Das bedeutete, dass Reisende ab dem Zeitpunkt der Erteilung des Visums 30 Tage Zeit hatten, nach Indien einzureisen. Das führte für viele Reisende zu Problemen, da sie ihr Visum erst einige Wochen vor der Abreise beantragen konnten. Reisende, die eine längere Kreuzfahrt unternahmen, gerieten dadurch beispielsweise in Schwierigkeiten.

Die Gültigkeitsdauer des regulären Touristenvisums wurde nun auf 120 Tage verlängert. Reisende haben also ab dem Moment der Erteilung 4 Monate Zeit, nach Indien einzureisen. Das bietet Reisenden mehr Flexibilität beim Planen ihrer Reise. Das Visum kann jetzt nämlich bereits einige Monate im Voraus beantragt werden. Der Aufenthalt in Indien darf mit diesem Visum weiterhin 30 Tage dauern.

Anzahl Ankunftsorte erweitert

Abgesehen von der Verlängerung der Gültigkeitsdauer des Visums haben die Ausländerbehörden auch einige Orte hinzugefügt, an denen Reisende mit einem E-Visum in Indien ankommen dürfen. Bis vor Kurzem durfte man mit einem E-Visum nur über einen Flug- oder Seehafen in das Land reisen. Seit Anfang 2026 darf man auch über zwei Landgrenzübergänge zu Nepal nach Indien einreisen. Darüber hinaus wurden zusätzliche Flug- und Seehäfen für Reisende mit dem E-Visum zugänglich gemacht. Damit beläuft sich die Gesamtanzahl von Ankunftsorten auf 51.

Das ermöglicht es Touristen, abgelegenere Regionen in Indien zu erkunden, die oft weit von den großen, internationalen Flughäfen entfernt sind. Außerdem wird es einfacher, von Nepal über den Landweg nach Indien zu reisen. Zuvor war dafür ein herkömmliches Visum erforderlich, das über die indische Botschaft oder das Konsulat beantragt werden musste.

Neue Ankunftsorte für Reisende mit einem E-Visum:

  • Flughafen Agatti
  • Flughafen Vijayawada
  • Seehafen Calicut
  • Seehafen Kamarjar
  • Seehafen Kandla
  • Seehafen Kattupalli
  • Seehafen Kolkata
  • Seehafen Mundra
  • Seehafen Nhava Sheva
  • Seehafen Vallarpadam
  • Seehafen Visakhapatnam
  • Grenzübergang Raxaul
  • Grenzübergang Rupaidiha

Die vollständige Übersicht der Orte, an denen Sie mit dem E-Visum ankommen dürfen, sehen Sie hier.

Neue Kategorien E-Visa

Ende 2025 haben die indischen Ausländerbehörden bereits umfassende Reformen im Visumprogramm vorgenommen. Im November wurden verschiedene neue Arten von E-Visa eingeführt. Dabei handelt es sich um ein Transitvisum für Reisende, die in Indien zwischenlanden, ein Visum für Bergsteiger, ein Visum für Personen, die in Indien an Filmen oder Fernsehserien arbeiten werden, ein Visum für Personen indischer Herkunft und ein Visum für technische Experten und Ingenieure.

Mit diesen neuen elektronischen Visa soll das Antragsverfahren für Personen mit spezifischen Reisegründen einfacher werden. Sie brauchen keinen Termin beim Konsulat oder der Botschaft mehr zu vereinbaren und profitieren von der schnelleren Bearbeitung von E-Visumanträgen. Mit der Verbesserung der Visaverfahren möchten die indischen Behörden das Land für ausländische Reisende attraktiver und zugänglicher machen.

VisumAntrag.de ist eine kommerzielle und professionelle Visum-Agentur und unterstützt Reisende unter anderem bei der Antragstellung für ein Visum für Indien. VisumAntrag.de ist ein offizieller Partner der International Air Transport Association, IATA, mit der Mitgliedsnummer 57231226, fungiert als Vermittler, ist keine Anwaltskanzlei, beschäftigt auch keine Anwälte, bietet keine Rechtsberatung und ist in keiner Weise mit einer Regierungsbehörde verbunden. Sie können auch direkt bei den Ausländerbehörden ein Visum beantragen (25,89 USD pro Visum, über indianvisaonline.gov.in), aber dabei erhalten Sie keine deutschsprachige Unterstützung. Wenn Sie Ihren Antrag auf VisumAntrag.de einreichen, steht unser Kundendienst Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Darüber hinaus prüfen wir Ihren Antrag und alle von Ihnen eingereichten Dokumente manuell, bevor sie an die Ausländerbehörden übertragen werden. Sollten wir mögliche Fehler oder Unvollständigkeiten entdecken, setzen wir uns sofort mit Ihnen in Verbindung, um sicherzustellen, dass Ihr Antrag dennoch schnell und korrekt bearbeitet wird. Um unsere Dienste zu nutzen, zahlen Sie 25,89 USD an Konsulatsgebühren, die wir in Ihrem Namen an die Ausländerbehörden zahlen, sowie 38,26 € an Servicekosten für unsere Vermittlung, einschließlich MwSt. Durch unsere Dienstleistungen sind schon vielen Reisenden große Probleme erspart geblieben. Sollte ein Antrag trotz unserer Unterstützung und Kontrolle abgelehnt werden, erstatten wir die vollständigen Kosten, die für den Antrag berechnet wurden (außer wenn für diese/-n Reisende/-n früher schon einmal ein Antrag auf ein Visum Indien abgelehnt wurde). Hier erfahren Sie mehr über unsere Dienstleistungen.