Artikel aus der Rubrik „Aktuell“ | | 20.04.2022 | ±3 Minuten Lesezeit

Auch wenn man bereits seit Oktober 2021 wieder das Visum für Indien beantragen kann, ist das Beantragen eines E-Visums Indien für Briten und Kanadier noch immer nicht möglich. Es ist unklar, ob oder wann sich dies ändern wird.

Sanktionen für bestimmte Staatsangehörigkeiten

Auch wenn Reisende aus den meisten Ländern das E-Visum für Indien wieder beantragen können, ist das für Reisende aus einer Anzahl an Ländern bis heute unmöglich. Das gilt unter anderem für Kanada und das Vereinigte Königreich, zwei Länder, aus denen Indien normalerweise viele Touristen empfängt. Die indische Regierung hat diese Länder aus spezifischen Gründen vom E-Visum System ausgeschlossen.

Kanada wird davon beschuldigt, Visumanträge von Indern systematisch abzuweisen. Des Weiteren werden Visumanträge von indischen Staatsangehörigen oft länger bearbeitet, in manchen Fällen bis zu neun Monate lang. Solange hier keine Verbesserung stattfindet, dürfen Kanadier, laut einer Mitteilung der indischen Behörden, kein E-Visum für Indien mehr beantragen.

Das Vereinigte Königreich hatte während der Coronapandemie sehr strenge Einreisebestimmungen für Reisende aus Indien, da Indien als Hochrisikogebiet gewertet wurde. Hierdurch hatten Personen aus Indien große Schwierigkeiten damit, in das Vereinigte Königreich zu reisen. Als Antwort darauf schloss Indien alle Briten aus dem E-Visum System aus.

Auch Reisende aus anderen Ländern können derzeit kein E-Visum für Indien beantragen. Die folgenden Länder sind vorübergehend vom E-Visum ausgeschlossen:

  • Vereinigtes Königreich
  • Kanada
  • China
  • Hongkong
  • Indonesien
  • Iran
  • Kasachstan
  • Kirgisistan
  • Macau
  • Malaysia
  • Qatar
  • Saudi-Arabien
  • Sri Lanka
  • Tadschikistan
  • Usbekistan

Alternativen zum E-Visum Indien

Auch wenn Staatsangehörige dieser Länder kein E-Visum Indien beantragen können, heißt das nicht, dass sie gar nicht mehr nach Indien reisen können.

Physisches Visum

Reisende aus den oben genannten Ländern, die nach Indien reisen möchten, können vom physischen Visum Gebrauch machen. Der Antragsprozess des physischen Visums ist jedoch viel länger als für das E-Visum, unter anderem deswegen, weil man für ein Interview bei der Botschaft erscheinen muss. Es kann in manchen Fällen mehrere Wochen dauern, bis ein Treffen bei der Botschaft vereinbart werden kann. Erst nach diesem Interview wird das Visum genehmigt. Außerdem sind die Kosten eines physischen Visums höher, verglichen mit dem E-Visum.

Mit einem anderen Reisepass reisen

Die Sanktionen der indischen Regierung beziehen sich auf den Reisepass, mit dem gereist wird, also nicht auf das Land, aus dem man abreist. Das heißt, dass mit einem britischen Reisepass kein E-Visum beantragt werden kann, aber Reisende mit der Staatsangehörigkeit mehrerer Länder können den Visumantrag mit dem Reisepass eines Landes einreichen, für das keine Sanktionen gelten. Wenn ein/-e Reisende/-r z. B. sowohl die britische als auch die irische Staatsangehörigkeit hat, kann das Visum nicht mit dem britischen, wohl aber mit dem irischen Reisepass beantragt werden.

Mit einer OCI-Karte reisen

Reisende mit einer indischen Herkunft, die keinen indischen Reisepass besitzen, können in manchen Fällen visumfrei nach Indien reisen. Sie benötigen hierfür eine OCI- (Overseas Citizen of India) oder PIO-Karte (Person of Indian Origin) nodig.

Ablaufdatum Visumsanktionen noch unbekannt

Es ist noch nicht bekannt, ob oder wann Indien die Visumsanktionen für die genannten Länder aufheben wird. Das Vereinigte Königreich hat bereits vor geraumer Zeit die Coronamaßnahmen für Reisende aus Indien gelockert, aber britische Reisende können immer noch nicht das E-Visum für Indien beantragen. Die indische Regierung hat mitgeteilt, dass die Sanktionen aufrechterhalten bleiben, bis die Länder die genannten Bedingungen erfüllen.

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